Landesverband Prostatakrebs Selbsthilfe NRW e.V.

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 Kategorien : Institutionen

 

Die Europäische Krebsorganisation (ECCO) hat ein eindringliches Positionspapier darüber veröffentlicht, wie der Zugang zu Innovation in der Onkologie verbessert werden kann.

Die 25 Mitgliedsorganisationen der ECCO sagen, dass eine paneuropäische Vision benötigt wird, was die Innovation in der Krebsbehandlung angeht. Die Organisation merkt an, dass trotz großer Entwicklungen in der onkologischen Diagnostik, bei Therapeutika und bei chirurgischen Methoden in den letzten Jahren „komplexe Barrieren“ bedeuten, dass Ungleichheiten in Bezug auf den Zugang zu innovativen Therapien entstehen.

Das Dokument warnt davor, dass Investierung in Innovation erfolgen muss, während für die Nachhaltigkeit von Gesundheitsbudgets gesorgt wird, ergänzt aber, dass Entscheidungen zu Innovationen deren langfristige Auswirkungen auf Patientenergebnisse und Kosten berücksichtigen sollten, nicht nur deren unmittelbare Kosten.

Die Autoren sagen, ein Gesamtsystem-Gesamtpatienten-Ansatz zur Steuerung von Innovation werde benötigt, und drängen auf eine größere Beteiligung von Patienten und Pflegern zur Definition und Beurteilung des Werts von Innovation. Sie fordern auch eine effizientere und besser abgestimmte Bewertung von Innovation auf nationaler und regionaler Ebene.

Qualitativ hochwertige, reale Daten, die Ergebnisse in Bezug auf Patienten und tatsächliche Kosten der Versorgung umfassen, seien ebenso entscheidend, schreiben die Autoren und sagen, dies werde die Auswirkungen einer jeden Innovation in der klinischen Praxis präzise widerspiegeln.

Quellen:
http://www.ejcancer.com/article/S0959-8049(17)30891-2/fulltext

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 Beitrag vom : 17. August 2017
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