Landesverband Prostatakrebs Selbsthilfe NRW e.V.

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UNIKLINIK ESSEN

Zur Zeit laufen in der Uniklinik Essen folgende für Prostatakrebs relevante Studien.
Ansprechpartner/ Anmeldungen für diese Studien:Dr.Magin, Dr. Heß, Frau M.Löbert
Studiensekretariat Urologie, Hufelandstr. 55, 45122 Essen, Tel. 0201-723-3213
Email:
jennifer.magin@uk-essen.de
jochen.hess@uk-essen.de
michaela.löbert@uk-essen.de
oder Kontaktaufnahme  bzw weitere Unterlagen über den Landesverband Prostatakrebs NRW

Prostvac-Studie (Phase 3)
Zur Wirksamkeit von Prostvac-V/F +- GM-CSF bei Männern mit asymptomatischem kasrationsresistentem Prostatakrebs: Diese Studie wird durchgeführt, um herauszufinden, ob die Anwendung eines neuen Impfstoffs den eigenen Körperzellen helfen kann, Krebszellen zu erkennen und abzutöten. In der Studien wird getestet, wie sicher die Anwendung dieses Impfstoffs ist, und wie gut er bei Prostatakrebs wirkt.
In früheren Studien wurden bereits mehr als 300 Personen behandelt. Für diese Studie werden ca. 1200 Männer mit Prostatakrebs in ca. 17 Ländern rekrutiert.

Tasquinimod Studie (Phase 2)
Bei den meisten Patienten mit PCa, die zunächst mit einer Androgenentzugstherapie behandelt werden, kommt es unter Androgenentzug zu einem Rückfall während dessen sich ein metastasierender kastrationsresistenter Prostatakrebs entwickelt ((mCRPC). Docetaxel ist zu Erstlinientherapie von mCRPC als standardmäßige Chemotherapie zugelassen. In der aktuellen medizinischen Praxis gibt es keine weiteren Behandlungsoptionen für Patienten mit mCRPC, deren Erkrankung nach der Docetaxel-basierten Erstlinien-Chemotherapie stabil ist. Diese Patienten erhalten zZt keine weitere Behandlung, bis die Krankheit klinisch fortschreitet oder das PSA ansteigt. die Rolle des Immunsystems und das Wachstum von Blutgefäßen sind bei der Entwicklung des kastrationsresistenten Prostatakrebses von entscheidender Bedeutung. Tasquinimod (ABR-215050) ist eine chemische Substanz, die ein bestimmtes Protein bindet und in der Lage ist, das Wachstum von Blutgefäßen zu hemmen, das Tumorwachstum zu bremsen und die Bildung von Fernmetastasen in Prostatakrebs-Modellen zu reduzieren.

Tasquinimod ist ein medizinisches Prüfpräparat, das bisher nicht zugelassen ist.
Es wurde bereits an Patienten mit Prostatakrebs im Frühstadium getestet, die noch nicht mit Docetaxel behandelt wurden. In dieser vorherigen Studie, in der rund 175 Patienten mit Tasquinimod behandelt wurden, konnte das Fortschreiten der Krankheit deutlich verlangsamt werden.
Das Ziel dieser Studie ist, zu bestätigen, dass Tasquinimod als Erhaltungstherapie für Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs, deren Krankheit nach einer Docetaxel-basierten Erstlinien-Chemotherapie nicht fortschreitet, aktiv und verträglich ist.

Alpharadin-Xofigo
Xofigo wird zur Behandlung von Tumorabsiedelungen im Knochen eingesetzt, die Beschwerden verursachen. Das Medikament enthält das radioaktive Isotop Radium-223. Radium verhält sich im Körper wie Kalzium- ein wichtiger Baustein des Knochens- und reichert sich daher dort an, wo gerade viel Knochenumbau stattfindet. Dazu zählen auch die Knochenmetastasen.
Wenn Alpharadin in der Nähe der Metastasen im Knochen eingebaut wird, sendet es Strahlung aus, die zwar stark ist, aber nur kurze Strecken zurücklegen kann. Diese Strahlung zerstört die Krebszellen in Ihren Knochen, bewirkt jedoch nur einen geringen Schaden im angrenzenden gesunden Knochen.

Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin

Bei Patienten mit lokalisiertem Prosta­takarzinom, bei denen das Gesamtrisiko niedrig ausgeprägt ist, stellt die so genannte aktive Überwachung (engl. active surveillance) eine Alternative zum operativen Eingriff dar.

Welche Möglichkeiten haben Sie, in dieser Behandlungsphase selbst aktiv zu werden?

Die Pflege eines gesunden Lebensstils mit einer ausgewogenen, vollwertigen Ernährung, einem moderaten Bewegungsprogramm und aktiver Entspannung kann sich positiv auf die gesund­heitsbezogene Lebensqualität auswirken und Risikofaktoren mindern.

Im Rahmen der Studie erhalten Sie wichtige Hintergrundinformationen und konkrete Übungs­anleitungen, um die eigenen Ressourcen zu stärken und ihr Verhalten im Alltag gesundheits­fördernd einzusetzen.

Ziel der Studie ist es, das Angebot für Patienten unter Active Surveillance zu verbessern und die Auswirkungen des Programms auf ihren Lebens­stil und die gesundheitsbezogene Lebensqualität zu erfassen.

In der Klinik für Naturheilkunde und Integra­tive Medizin kommen neben der so genannten „Schulmedizin” auch verschiedene naturheil­kundliche Methoden zum Einsatz:

  • Stressmanagement
  • Ernährungsmedizinische Aspekte
  • moderate Bewegungsprogramme
  • Empowerment

Sowohl die Übermittlung von gezielter Infor­mation als auch konkrete Übungen für eine Um­setzung im Alltag stehen im Vordergrund. Hierzu zählen z. B. das gemeinsame Kochen in der Lehrküche sowie Bewegung und Meditation als bewährte Maßnahmen gegen Stress und Erschöpfung.

Die wissenschaftliche Forschung zu den oben genannten Konzepten konnte u.a. bisher folgende Veränderungen nachweisen:

  • Reduzierung von Schmerzen
  • Mehr Energie und Lebensfreude
  • Wachsendes Selbstvertrauen und verbesserte Selbstakzeptanz
  • Reduzierung von Medikamenteneinnahme

Das Therapieprogramm ist für Teilnehmer der Studie kostenfrei.
Bei Interesse für das Therapieprogramm melden Sie sich bitte unter folgender Adresse an:
Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin
Knappschafts-Krankenhaus
Kliniken Essen-Mitte
Am Deimelsberg 34 a
45276 Essen
Tel. 0201-174-25508
Email: s.bakenecker@kliniken-essen-mitte.de

 

 

 

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 Beitrag vom : 27. May 2014